Chronik

Vereinschronik Das GSZ (Gehörlosen-Sportverein Kultur- und Jugendzentrum Graz) wurde durch den ruhigen und beliebten Obmann Herrn Alois Dunkl im Jahre 1983 gegründet. Das GSZ hat seinen Sitz in der Nordberggasse 3, 8045 Graz

Um unseren Verein einen Sitz und einen Platz zu ermöglichen, wo wir uns treffen können, wurden die Kegelbahn, das Büffet und der Lagerraum vom neuen Besitzer angemietet. Diese Räume führten wir seit April 2001 - der Lagerraum wurde geteilt, so dass wir ein Vereinslokal und ein Büro haben. Es steht allen Sektionen zur Verfügung und auch dem Gehörlosen-Seniorenclub.

Die Kegelbahn wurde unter tatkräftiger Mithilfe vieler Mitglieder und des Gehörlosen-Landesverbandes Steiermark erneuert, wo sich die Mitglieder, Sportler und Gäste wohlfühlen.

Rückblickend durch das Vereinsgeschehen und deren Obmänner: 1983 bis 1993 führte Herr Alois Dunkl den Verein durch alle Höhen und Tiefen. Viele neue Sektionen und Sportarten kamen hinzu. Ab 1994 übernahm Herr Andreas Maier als Obmann des Vereines die Geschicke und führte den Verein bis 1997. Ab 1998 übernahm Herr Josef Kermautz als Obmann den Verein und führte ihn bis dato zur vollsten Zufriedenheit aller Mitglieder.

Unter seiner Leitung errangen die Sportler große Erfolge. Es errangen die Keglerinnen 10-mal den Österreichischen Staatsmeistertitel und viele Einzel-Meistertitel. Die Kegler gewannen 17-mal Österreichische Gehörlosen-Staatsmeister und auch viele Einzeldisziplinen.

Dazu in der Sektion Fußball 6-mal Österreichischer Gehörlosen-Staatsmeister. In Sektionen Tennis, Volleyball, Badminton und Wintersport waren die Sportler auch sehr erfolgreich. Mit Stolz kann man sagen, dass unsere Sportler zu den Stärksten in der Steiermark und auch österreichweit zählen.

Aber diese Siege und Erfolge kommen nicht von ungefähr, sie sind sehr kostenintensiv und der Verein ist sehr auf die Hilfe der Öffentlichkeit angewiesen. Aber diese Hilfe wird leider immer weniger und wir sehen keine rosigen Zeiten, auf uns zukommen. Und doch hoffen wir sehr auf die Hilfe der Öffentlichen Hand, den Politikern und vor allem unserer Mitglieder sowie auf tatkräftigen Zusammenhalt, um noch viele erfolgreiche Jahre bestehen zu können.

In diesem Sinne ein "Sport Frei!"